Spain on growth course

The fourth largest economy in the Eurozone remains on a growth path. The Spanish economy grew by 0,9 % in the 2nd Quarter 2017, according to recent figures from the Spanish statistical offices. This was the strongest growth since the 3. Quarter of 2015. Spain’s economy is increasingly freed from the deep crisis that followed the bursting of the huge real estate bubble. Unemployment is still very high, but it is falling sharply.

Compared to the growth rate, the inflation rate in Spain is still weak to moderate. According to figures released last Friday, consumer prices (HICP) – calculated on EU standard -, rose by 1,7 % in July 2017. The inflation rate was thus higher than had been expected by bank analysts, but below the European Central Bank (ECB) target for the Eurozone of just under 2 %.

According to current forecasts, Spain is likely to be one of the fastest growing Euro economies in the current year. The International Monetary Fund (IMF) is currently expecting economic growth of around 3 %. Probably the biggest growth risk in Spain, many analysts see in politics. It was only after a ten-month government crisis that the Socialist Labour Party (PSOE) decided to allow another term of office for the conservative executive minister, Mariano Rajoy.

Despite growth – Middle Class is threatened by poverty

Spain was particularly affected by the financial and economic crisis in recent years, but today it is among the countries with the highest growth rates in the Eurozone. But the economic recovery does not unaffected many medium-sized enterprises. Poverty does not stop before the Middle Class.

The poverty indices in Spain are currently as high as during the crisis. Employees market reforms, combined with a strict austerity policy, exacerbate the economic situation of many medium-sized enterprises.

Since the medium-sized economy is recognized as the “Backbone of the Economy” throughout the EU, urgent political reforms and fiscal policy measures are needed, despite the economic growth described above, which is driving the still economically difficult development of medium-sized entrepreneurs.

SPANIEN auf Wachstumskurs

Die viertgrößte Volkswirtschaft im Euroraum bleibt auf Wachstumskurs. Wie aus aktuellen Zahlen der spanischen Statistikämter hervorgeht, wuchs die spanische Wirtschaft im 2. Quartal um 0,9 % zum Vorquartal. Das war der stärkste Zuwachs seit dem 3. Quartal 2015. Spaniens Wirtschaft befreit sich mehr und mehr aus der tiefen Krise, die auf das Platzen der

gewaltigen Immobilienblase folgte. Die Arbeitslosigkeit ist zwar immer noch sehr hoch, geht aber zunehmend stark zurück.

Verglichen mit dem Wachstumstempo, ist die Inflationsrate in Spanien nach wie vor schwach bis allenfalls moderat. Nach Zahlen vom vergangenen Freitag, stiegen die auf EU Standard berechneten Verbraucherpreise (HVPI) im Juli 2017 um 1,7 %. Die Inflationsrate lag damit zwar höher, als Bankanalysten erwartet hatten, liegt aber unterhalb der für den gesamten Euroraum geltenden Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB) von knapp 2 %.

Nach aktuellen Prognosen, dürfte Spanien im laufenden Jahr zu den am stärksten wachsenden Euro-Volkswirtschaften gehören. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet zurzeit ein Wirtschaftswachstum von rund 3 %. Das wohl größte Wachstumsrisiko Spaniens, sehen viele Analysten in der Politik. Erst nach einer zehnmonatigen Regierungskrise beschloss die Sozialistische Arbeiterpartei (PSOE) eine weitere Amtszeit des konservativen geschäftsführenden Ministerpräsidenten Mariano Rajoy zu ermöglichen.

Trotz Wachstum – Mittelstand von Armut bedroht

Spanien war von der Finanz- und Wirtschaftskrise der vergangenen Jahre besonders betroffen, gehört aber heute zu den Ländern mit den höchsten Wachstumsraten in der Eurozone. Doch die wirtschaftliche Erholung geht an vielen vorbei. Armut macht vor der Mittelschicht nicht Halt.

Die Armutsindizes in Spanien sind aktuell genauso hoch, wie während der Krise. Arbeitsmarktreformen, verbunden mit einer strikten Sparpolitik, verschärfen die wirtschaftliche Situation vieler mittelständischer Unternehmer.

Da die mittelständische Wirtschaft in der gesamte EU als das „Rückgrat der Wirtschaft“ anerkannt ist, bedarf es – trotz des beschriebenen Wirtschaftswachstums – dringender politischer Reformen und finanzpolitischer Maßnahmen, die der immer noch wirtschaftlich schwierigen Entwicklung mittelständischer Unternehmer Auftrieb verleiht.



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