Serbia and Montenegro could already be 2025 EU countries

Western Balkan states such as Serbia and Montenegro are to be able to enter the EU in the case of reform progress to 2025.

In addition to Montenegro and Serbia, the so-called Western Balkan states also include Albania, Bosnia-Herzegovina, Kosovo and Macedonia. Bosnia-Herzegovina and Kosovo are furthest away from a possible EU accession, because they are not even official candidates, but only potential candidates. Montenegro and Serbia, on the other hand, are considered to be the countries that are comparatively good at the necessary reforms.

But the new impetus is deceiving: the rapid accession of Serbia, Montenegro, Albania, Macedonia, Kosovo and Bosnia-Herzegovina is internally controversial in the EU. Public controversy is still being avoided, but the Union is pushing for a conflict for its future direction.

Neighbours of the Western Balkans – Bulgaria, Romania, Hungary – enlargement cannot go fast enough, even Austria is in favour. However, there are clear reservations in western European capitals – not against EU enlargement in general, but against accesses in a few years ‚ time.

Countries should first clarify brawls among themselves

Serbia is not yet ready to establish normal relations with Kosovo, Macedonia is supplying a name dispute with EU member Greece, Serbs, Croats and Bosnian continue to feud in Bosnia-Herzegovina – and also between Serbia and Croatia, Montenegro and Kosovo, Albania and Greece are in need of clarification.

A problem that the Commission will also address in its strategy is that the EU cannot and will not import bilateral disputes, which should be resolved urgently beforehand. The conversation is an international mediation in the various conflicts.

 

Serbien und Montenegro könnten schon 2025 EU-Länder sein

Westbalkan-Staaten wie Serbien und Montenegro sollen bei entsprechenden Reformfortschritten bis 2025 in die EU eintreten können.

Zu den sogenannten Westbalkanstaaten zählen neben Montenegro und Serbien auch noch Albanien, Bosnien-Herzegowina, das Kosovo und Mazedonien. Bosnien-Herzegowina und das Kosovo sind dabei am weitesten von einem möglichen EU-Beitritt entfernt, weil sie bislang nicht einmal offizielle Kandidaten, sondern nur potenzielle Kandidaten sind. Montenegro und Serbien gelten hingegen als die Länder, die bei den notwendigen Reformen vergleichsweise gut vorankommen.

Doch der neue Schwung täuscht: Der rasche Beitritt von Serbien, Montenegro, Albanien, Mazedonien, Kosovo und Bosnien-Herzegowina ist in der EU intern umstritten. Noch wird die öffentliche Kontroverse vermieden, aber die Union treibt auf einen Konflikt um ihre künftige Ausrichtung zu.

Nachbarn des Westbalkan – Bulgarien, Rumänien, Ungarn – kann die Erweiterung nicht schnell genug gehen, auch Österreich ist dafür. In westeuropäischen Hauptstädten gibt es indes deutliche Vorbehalte – nicht gegen die EU-Erweiterung generell, aber gegen Beitritte schon in wenigen Jahren.

Länder sollten zuerst Zwiste untereinander klären

Serbien ist bislang nicht bereit, normale Beziehungen zum Kosovo aufzubauen, Mazedonien liefert sich mit EU-Mitglied Griechenland einen Namensstreit, in Bosnien-Herzegowina befehden sich Serben, Kroaten und Bosniaken weiter – und auch zwischen Serbien und Kroatien, Montenegro und Kosovo, Albanien und Griechenland gibt es Klärungsbedarf.

Ein Problem, das auch die Kommission in ihrer Strategie ansprechen wird: Die EU könne und werde keine bilateralen Streitigkeiten importieren, die müssten dringend vorher gelöst werden. Im Gespräch ist eine internationale Vermittlung in den diversen Konflikten.



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