Schwarzer Montag an den Börsen!

Plötzlich ist die Krisenangst zurück.

 

Was für ein Schock an den Aktienmärkten: Zum Wochenauftakt gab der Dow Jones 4,6 % auf 24345 Punkte nach und es sieht nach weiteren Verlusten aus. Die Ausverkaufsstimmung schwappt aus den Vereinigten Staaten herüber – dort hatten sich die Investoren wegen der Furcht vor schnell steigenden Zinsen bereits am Freitag massiv aus dem Aktienmarkt zurückgezogen. Die Panik an den US-Aktienmärkten sorgte am Dienstag für heftige Verluste an den europäischen und asiatischen Börsen.

 

Beim Dax dürfte es der Kampf mit der Marke von 12.000 Punkte sein – damit wären sämtliche Kursgewinne seit August vergangenen Jahres aufgezehrt.

 

Die Suche nach den Gründen

Natürlich wollen nun alle wissen: Warum dieser Absturz? Geht das so weiter? Muss ich jetzt auch verkaufen? Wie die Experten immer so schön sagen: Fundamental ist eigentlich alles in Ordnung. Die Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft sind positiv, und zwar ohne Ausnahme für alle Weltregionen. Aber es gibt da eben doch ein paar Gründe, die die Talfahrt erklären. Zum Beispiel steigen gerade die Renditen für Anlagen in Staatsanleihen. In dem Moment, als der Absturz am Aktienmarkt am Montag begann, war auch der Anleihemarkt heftig in Bewegung.

Kein Grund zur Panik

Trotz der Aufregung, die nun freilich eingesetzt hat: So, wie es aussieht, ist das Ganze eine normale Korrektur. Womöglich wird es noch ein wenig weiter abwärtsgehen, aber das kann für den überhitzten Aktienmarkt nur gut sein. Es war ja auch kein wirklicher „Black Monday“. Erstens hatte der Absturz an der Wall Street schon am Freitag begonnen mit über 600 Punkten Verlust. Und zweitens: Am einzig richtigen „Schwarzen Montag“ im Jahr 1987 verlor der Dow Jones 23 %. Dagegen sehen die 4,6 % von gestern geradezu niedlich aus.

Also: Keine Panik. Ruhig weiter atmen. Und Donald Trump: Sollte vielleicht einsehen, dass die Börse vergleichsweise wenig mit seinem Tun und Lassen zu tun hat.  



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