GROKO: Merkel resets herself! Mid-Sized Companies will be more heavily burdened.

 

The economy regards the results of the exploratory negotiations of the CDU, CSU and SPD with great concern and sees, especially in tax and contribution policy, growth-inhibiting decisions. “In the interest of the German economy, I had hoped that the possible coalition parties would face the real challenges of the medium-sized economy,” said Karl-Heinz Stiegemann, Chairman of the IFM Institut für den Mittelstand.

Especially in tax and contribution policy, “It’s not just about symbols, it’s about hard facts and data,” he said. Revenues from income tax have grown by 50% since 2010, almost twice as much as GDP. To this increase of 80 billion euros, companies and their employees contributed the lion’s share.

These included, above all, medium-sized companies, as 80% of the companies were subject to personal income tax. “If from an annual yield of 100,000 EUR no longer relieves or even more taxes and duties to be paid, then that is true for about 200,000 German companies. We are talking about the heart of the German economy, “says Stiegemann.

These companies are often competing worldwide, and that corporate taxes are falling in countries such as the USA, Great Britain and France, while Germany believes that it is even more likely to ask its economy to pay more. “We have a lot of catching up to do in many areas, but certainly not with the state collecting money: the tax rate in Germany has increased by 10% since 2010 to 22.6% of GDP,” Stiegemann said.

The available scope is used primarily for consumer spending. We miss approaches to competitive tax reform, “he said. The waiver of an increase in taxes for companies in global competition is too little. “Finally, countries like the USA, Britain and France have announced a reduction in their corporate taxes.”

Not a major coup, but according to MERKEL: Keep it up!

The major election campaign topics, such as the strengthening of the mid-sized enterprises, digitization, infrastructure measures or a shortage of skilled workers are no longer present in the results of the exploratory negotiations. “So, once again, we must embark on a period of stagnation and” going on “, which, despite the positive economic situation and the ever-growing revenues of the state, great dangers for a long-term economic and financial policy, does not set any course for this situation sustainable, “says Stiegemann. “This sends signals to entrepreneurs that inhibit medium and long-term investment and that do not really prepare Germany for the challenges of the coming years.”

Stiegemann continues: “Particularly in the big topic of digitization, there were no brave ideas and a strategy for how medium-sized enterprises can master the challenges of the digital revolution. What we need is an Agenda 2025 that addresses these challenges, the related infrastructure measures and the already-shortage of skilled workers and adopts measures that at least suggest that medium-sized companies understand that politics understand which issues are on their agenda. ”

But let’s be sure: “Small and medium-sized entrepreneurs:  We can make it!” Even without clear impulses from politics.

 

GROKO: MERKEL setzt sich erneut durch! MITTELSTAND wird stärker belastet.

Die Wirtschaft betrachtet die Ergebnisse der Sondierungsgespräche von CDU, CSU und SPD mit großer Sorge und sieht insbesondere in der Steuer- und Abgabenpolitik wachstumshemmende Entscheidungen. „Im Interesse der deutschen Wirtschaft hatte ich gehofft, dass sich die möglichen Koalitionsparteien den eigentlichen Herausforderungen der mittelständischen Wirtschaft stellen“, so Karl-Heinz Stiegemann, Vorsitzender des IFM Institut für den Mittelstand.

Insbesondere in der Steuerpolitik gehe es „nicht bloß um Symbole, sondern um harte Daten und Fakten“, sagte er. Die Einnahmen aus der Einkommensteuer seien seit 2010 mit einem Plus von 50% fast doppelt so stark gewachsen wie das Bruttoinlandsprodukt. Zu diesem Einnahmeplus von 80 Milliarden Euro hätten Unternehmen und ihre Mitarbeiter den Löwenanteil beigesteuert.

Dazu gehörten vor allem mittelständische Betriebe, denn 80% der Unternehmen unterlägen als Personengesellschaften der Einkommensteuer. „Wenn ab einem Jahresertrag von 100.000 Euro gar nicht mehr entlastet oder sogar mehr Steuern und Abgaben gezahlt werden sollen, dann trifft das rund 200.000 deutsche Unternehmen. Wir sprechen hier vom Herz des deutschen Mittelstandes“, sagt Stiegemann.

Gerade auch diese Unternehmen stünden oft weltweit im Wettbewerb und erlebten, dass in Ländern wie den USA, Großbritannien und Frankreich die Unternehmenssteuern sinken, während Deutschland glaube, seine Wirtschaft noch stärker zur Kasse bitten zu können. „Wir haben auf vielen Gebieten Nachholbedarf, aber ganz sicher nicht beim staatlichen Einsammeln von Geld: Die Steuerquote in Deutschland hat sich seit 2010 um glatt 10% auf inzwischen 22,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöht“, so Stiegemann.

Der vorhandene Spielraum wird vor allem für Konsumausgaben genutzt. Wir vermissen Ansätze für eine wettbewerbsfähige Steuerreform“, sagte er. Der Verzicht auf eine Erhöhung der Steuern für Unternehmen, die im weltweiten Wettbewerb stünden, sei zu wenig. „Schließlich haben Länder wie die USA, Großbritannien und Frankreich eine Senkung ihrer Unternehmenssteuern angekündigt.“

Kein großer Wurf, sondern ganz nach MERKEL: Weiter so!

Die großen Wahlkampfthemen, wie die Stärkung des Mittelstands, Digitalisierung, Infrastrukturmaßnahmen oder Fachkräftemangel kommen in den Ergebnissen der Sondierungsgespräche nicht mehr vor. „So müssen wir uns erneut auf eine Zeit der Stagnation und des „Weiter so“ einstellen, die trotz der positiven Wirtschaftslage und den immer stärker wachsenden Einnahmen des Staates, große Gefahren für eine langfristige Wirtschafts- und Finanzpolitik, keine Weichen stellt, die diese Situation nachhaltig sicherstellt“, so Stiegemann. „Damit setzt die Politik Signale, die mittel- und langfristige Investitionen hemmt und Deutschland nicht wirklich auf die Herausforderungen der kommenden Jahre vorbereitet.“

Stiegemann weiter: „Gerade beim großen Thema Digitalisierung fehlten mutige Ideen und eine Strategie, wie insbesondere der Mittelstand die Herausforderungen der digitalen Revolution meistern kann. Was wir brauchen, ist eine Agenda 2025, die sich diesen Herausforderungen, der damit verbundenen Infrastrukturmaßnahmen und dem jetzt schon akuten Fachkräftemangel stellt und Maßnahmen beschließt, die mittelständischen Unternehmern zumindest vermuten lässt, dass die Politik verstanden hat, welche Themen auf ihrer Agenda stehen“.

Aber seien wir sicher: „Der Mittelstand schafft das schon!“ Auch ohne klare Impulse aus der Politik.



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