Economies in South-East Europe on growth

What is better than a rushing economic boom? Stable but long-lasting growth! If the latest forecast by the industrialized countries’ organization OECD is correct, Europe could experience this second, better form of recovery. Not spectacular, not raucous, but stable.

The economies of the South-East European countries are currently on a recovery course. According to the economists of Raiffeisenbank International, the economy in Greece will grow by 1.8%, in Bulgaria by 3.7%, in Serbia by 3% and in Kosovo by 3.5%. Even for the civil war Ukraine there are positive prospects. After 1.5% this year the gross domestic product 2018 is to rise again to 3%.

The risks that a continual recovery in Europe stand against are still the Brexit and the incalculable trade policy Donald Trumps. The European Central Bank (ECB) has so far promoted growth with its extremely relaxed interest rate policy, and is protecting the heavily indebted member countries by borrowing government bonds against rising credit costs. To an extent which cannot be exactly defined, the recovery in Europe is based on the account of the ECB policy.

What happens if it changes its course? It will have to change it soon, as inflation is moving towards the officially targeted target of just under two percent. Although the ECB wants to correct its extremely course even ultra-slow, but heavily indebted and at the same time growth-weak countries could itself problems. Only then could Europe really continue to grow – not spectacular, but stable.

 

 

Volkswirtschaften in Südosteuropa auf Wachstumskurs

Was ist besser als ein rauschender Wirtschaftsboom? Stetiges, aber dafür lange anhaltendes Wachstum! Wenn die jüngste Prognose der Industrieländerorganisation OECD zutrifft, könnte Europa gerade diese zweite, bessere Form eines Aufschwungs erleben. Nicht spektakulär, nicht rauschhaft, aber stabil.

Die Volkswirtschaften in den südosteuropäischen Ländern sind derzeit auf Erholungskurs. Nach Einschätzung der Volkswirte der Raiffeisen Bank International wird die Wirtschaft in Griechenland um 1,8 %, in Bulgarien um 3,7 %, in Serbien um 3 % und im Kosovo um 3,5 % wachsen. Selbst für das Bürgerkriegsland Ukraine gibt es positive Aussichten. Nach 1,5 % in diesem Jahr soll das Bruttoinlandsprodukt 2018 wieder auf 3 % steigen.

Zu den Risiken, die einer fortgesetzten Erholung in Europa entgegenstehen, gehören noch immer der Brexit und die unkalkulierbare Handelspolitik Donald Trumps. Das größte Risiko kommt aber nicht von außen, sondern aus dem Maschinenraum der EU selbst. Bisher fördert die Europäische Zentralbank (EZB) mit ihrer ultralockeren Zinspolitik das Wachstum und bewahrt hochverschuldete Mitgliedsländer durch den Ankauf von Staatsanleihen vor steigenden Kreditkosten. Zu einem nicht genau bestimmbaren Maß geht die Erholung in Europa auf das Konto der EZB-Politik.

Was passiert, wenn sie ihren Kurs ändert? Sie wird ihn bald ändern müssen, denn die Inflation bewegt sich auf die offiziell angepeilte Zielgröße von knapp unter zwei Prozent zu. Zwar will die EZB ihren ultralockeren Kurs auch nur ultralangsam korrigieren, aber stark verschuldeten und zugleich wachstumsschwachen Ländern könnte selbst das Probleme bereiten. Nur dann könnte tatsächlich gelingen, dass Europa weiter so wächst – nicht spektakulär, aber stetig.



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