Brexit, learn the new acronym BINO:  BREXIT IN NAME ONLY.

from Jeremy Summers, IFM Representative in England

Partner of Lewis Silkin LLP

29 March 2018 marked the first anniversary of the UK triggering Article 50 of the Lisbon Treaty.

With one year left of a two-year countdown (and almost two years from shock victory for the “leavers”), we would have hoped to be able to give a clear picture of the future for both the UK and EU27. Well, at least to be able to explain how things are supposed to work going forward.

After all our ‘International Trade Secretary’ Liam Fox once described the UK’s future trade deal with the EU as the easiest in human history.

Sadly, that doesn’t seem to be the case.

Negotiations on the UK’s future relationship with the EU27 initially stalled at the first hurdle.  How was the UK going to leave the EU and what would the UK do in relation to its existing commitments?

Only now, one year into the process do we have some clarity for this first stage.   The UK and EU27 have agreed the outline of the UK’s withdrawal from the EU and the EU has published a draft withdrawal agreement setting out those areas which are agreed, agreed in principle and those areas where we still have a way to go.

The current deal will see the UK leave the EU on 29 March 2019 (at 11pm), but effectively remain closely within the EU orbit until 1 December 2020.

During this 21 months ‘transitional period’ amongst other things: free movement will continue throughout the EU27 and UK; the UK can negotiate (but not implement) its own trade deals; and the UK will implement (but have no say in) future EU laws implemented during this period.

In some areas, such as trademarks and designs, the EU’s draft withdrawal agreement does give some steer to help in future planning.

See for example the recent summary from Paul Hegedus, an associate at Lewis Silkin LLP:

http://www.lewissilkin.com/Insights/Latest-Developments-in-the-European-Commissions-Draft-Withdrawal-Agreement

As for the future, it remains uncertain.

The agreement for the transitional period is simply the start of the negotiation on how trade between the EU27 and UK will be governed in the future.

Part of the uncertainty is that the UK still doesn’t know (or at least cannot explain) what it actually wants.  It wants a deep and special relationship. It wants ‘a customs union’ (but definitely not ‘the Customs Union’).  Or so it says. On some days the talk of even “a” customs union between the UK and EU27 is described by the most ardent of leaver as a treacherous betrayal of the will of the people.

One of the largest issues does appear to be a border-free Ireland.  

Our politicians tell us that it is possible to have a border, without having an actual border. They also tell us that we don’t need borders anyway. However, much they hope a simple solution to the issue of a border in Ireland exists, this is a real-world problem.  And it won’t go away without a wider compromise on how the UK interacts with the EU27.

As a result of the Irish issue, to some people, Brexit is not just about when.  There is a slight ‘if’ in the air.  And rather than Brexit, many people are using a new acronym:

BINO:  BREXIT IN NAME ONLY.

We continue to provide advice on the practical impacts of Brexit. Further articles, advice, thoughts and events can be found on our Brexit subsite at

http://www.lewissilkin.com/Campaigns/BREXIT

More information – questions – comments

Please contact us:

Jeremy.Summers@lewissilkin.com

desk@institut-mittelstand.com

 

German:

Brexit, das neue Akronym: BINO – BREXIT IN NAME ONLY

 

von Jeremy Summers, IFM Repräsentant in England

Partner von Lewis Silkin LLP

 

 

Der 29. März 2018 markiert den ersten Jahrestag der Ausrufung des Artikels 50 des Vertrags von Lissabon durch das Vereinigte Königreich.

Mit nur noch einem Jahr eines zweijährigen Countdowns (und fast zwei Jahren nach einem Schocksieg für die “leavers”) hätten wir gehofft, in der Lage zu sein, ein klares Bild von der Zukunft sowohl für das Vereinigte Königreich als auch die EU27 zu haben. Zumindest um erklären zu können, wie es weitergehen soll.

Letztendlich beschreibt unser Minister für Internationalen Handel, Liam Fox, das zukünftige Handelsabkommen mit der EU als das einfachste in der Geschichte der Menschheit.

Leider scheint das nicht der Fall zu sein.

Die Verhandlungen über die künftigen Beziehungen des Vereinigten Königreichs zur EU27 stockten bereits bei der ersten Hürde: Wie wird das Vereinigte Königreich die EU verlassen und was würde das Vereinigte Königreich in Bezug auf seine bestehenden Verpflichtungen tun?

Erst jetzt, ein Jahr nach diesem Prozess, haben wir Klarheit für diese erste Phase. Das Vereinigte Königreich und die EU27 haben sich auf den Ablauf des Austritts Großbritanniens aus der EU geeinigt. Der Entwurf sieht eine Aufhebe-Vereinbarung vor, die die im Grundsatz beschlossenen Bereiche beinhaltet und in denen die nächsten Schritte beschrieben werden. Das aktuelle Abkommen besagt, dass das Vereinigte Königreich am 29. März 2019 (um 23 Uhr) aus der EU austreten wird, jedoch bis zum 1. Dezember 2020 eng mit ihr verzahnt bleibt.

Während dieser 21-monatigen “Übergangszeit” wird unter anderem die Bewegungsfreiheit in der gesamten EU27 und im Vereinigten Königreich fortgesetzt. Das Vereinigte Königreich kann seine eigenen Handelsgeschäfte aushandeln (aber nicht umsetzen) und wird in diesem Zeitraum künftige EU-Gesetze umsetzen (aber nicht mittragen).

In einigen Bereichen, wie zum Beispiel Marken und Designs, gibt der Entwurf des Austrittsabkommens der EU einige Anhaltspunkte für künftige Planungen.

Hierzu Paul Hegedus, Ass. Lewis Silkin jüngste Zusammenfassung dieser Vereinbarung:

http://www.lewissilkin.com/Insights/Latest-Developments-in-the-European-Commissions-Draft-Withdrawal-Agreement

Allerdings bleibt die Zukunft ungewiss.

Die Vereinbarung für die Übergangszeit ist lediglich der Beginn der Verhandlungen darüber, wie der Handel zwischen der EU27 und dem Vereinigten Königreich künftig geregelt wird.

Ein Teil der Unsicherheit besteht darin, dass das Vereinigte Königreich immer noch nicht weiß (oder zumindest nicht erklären kann), was es eigentlich will. Es möchte eine tiefe und besondere Beziehung. Es will “eine Zollunion” (aber definitiv nicht “die Zollunion”). So heißt es zumindest. Von den stärksten sogenannten „leavers“ wird die sogenannte „Zollunion“ zwischen Großbritannien und der EU27 sogar als Verrat am Willen des Volkes beschrieben.

Eines der größten Probleme ist ein grenzenloses Irland.

Die Politiker behaupten, dass es möglich ist, eine „Grenze ohne Grenze“, also keine tatsächliche Grenze zu haben. Oder dass wir sowieso keine Grenzen brauchen. Sie hoffen, eine einfache Lösung für die Grenze nach Irland zu finden. Doch dies ist ein Real-World-Problem.

Ohne einen breiteren Kompromiss darüber zu finden, wie das Vereinigte Königreich mit der EU27 interagiert, wird sich dieses Problem nicht lösen lassen.

Für viele Menschen ist der Brexit nicht nur eine Frage des „wann“. Es liegt ebenso ein leichtes „wenn” in der Luft. Und vom Brexit muss vielleicht jeder das neue Akronym lernen:

BINO: BREXIT IN NAME ONLY.

Wir beraten weiterhin zu den praktischen Auswirkungen des Brexit. Weitere Artikel, Ratschläge, Überlegungen und Fakten finden Sie auf unserer Brexit-Website:

http://www.lewissilkin.com/Campaigns/BREXIT

Weitere Informationen – Fragen – Kommentare

Bitte kontaktieren Sie uns:

Jeremy.Summers@lewissilkin.com

desk@institut-mittelstand.com



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