BITCOIN + 2013,1 %

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The controversial Cyber Currency Bitcoin – A new “digital” Tulip Bulb Crisis?

Since Sunday night, with Bitcoin futures contracts there is a financial product for the first time, with which the cyber currency can also be traded on regulated exchanges. Investors can bet on rising and falling Bitcoin prices. The commencement of the trade was anticipated, as the recent strongly increased cyber currency makes a big step into the traditional financial world.

After a bumpy start at the Chicago Options Exchange CBOE, a quick boost came to trade on Monday. The price of the Bitcoin futures contract, which was running until mid-January 2018, shot up more than 25%, so quickly that the exchange operator used the pre-established rules and interrupted the trade. Unimpressed, the price of the Bitcoin futures climbed to 18.850 USD in the meantime and commuted by 18.000 USD in the afternoon.

Futures contracts are used to trade commodities or financial products at a pre-defined price for a future date. Buyers and sellers can thus be able to prevent price fluctuations. Risks arise when one of the two parties is unable to fulfil the transaction. The more the price of the product varies, the risk becomes even greater, that the promise cannot be redeemed. In the case future transactions burst, dangerous domino effects are possible.

Speculation on price developments is also possible, including a decline in value. Critics of the cyber currency can also speculate against the Bitcoin thanks to the futures trading. Over the past few days, the cyber-currency has been even more volatile than before due to the increasing nervousness before the start of the future. Since Wednesday last week, the quotations for the Bitcoin have jumped between around 11.600 and 16.600 USD.

Since January 2017 BITCOIN jumped incredible 2.013,1%

At the beginning of the year, the value of the Bitcoin was still at 1.000 USD. Since then Bitcoin has been on a fast-paced record hunt, which has accelerated over the past few months and is accompanied by partly high price fluctuations. Central bankers and experts warn against the unpredictability of the cyber currency. Even leading bankers are sceptical.

Karl-Heinz Stiegemann, Chairman of IFM Institut für den Mittelstand, warns of possible systemic risks after the future start: “When the cyber currency from a niche to the established financial world advance, the danger is, that the price development of the Bitcoins reminds us of the big bubbles of economic history, for example, the tulip bulb crisis. As long as the speculation is financed by equity, investors will lose a lot of money in case of a crash, but the contagion risks are likely to be limited”, Stiegemann said. “But that is not to be expected”, Stiegemann continues: „It is only a question of time that the financial markets will develop and offer credit-financed investment products for the acquisition of these derivative transactions. It can be only to hope, that this time the regulatory authorities will respond more quickly and point out the risks to the market players.”

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Die umstrittene Digitalwährung Bitcoin – Eine neue „digitale“ Tulpenzwiebel Krise?

Seit Sonntagnacht gibt es mit Bitcoin-Terminkontrakten – sogenannten Futures – das erste Mal ein Finanzprodukt, mit dem die Internetwährung auch an regulierten Börsen gehandelt werden kann. Investoren können damit auf steigende und fallende Bitcoin-Kurse setzen. Die Aufnahme des Handels war mit Spannung erwartet worden, da die zuletzt stark gestiegene Digitalwährung damit einen großen Schritt in die traditionelle Finanzwelt macht.

Nach einem holprigen Start an der Chicagoer Optionsbörse CBOE kam am Montag schnell Schwung in den Handel. Der Preis für den bis Mitte Januar 2018 laufenden Bitcoin-Terminkontrakt schoss um mehr als ein Viertel nach oben – so schnell, dass der Börsenbetreiber die vorher festgelegten Regeln nutzte und den Handel unterbrach. Davon unbeeindruckt stieg der Kurs des Bitcoin-Futures zwischenzeitlich bis auf 18 850 Dollar und pendelte sich am Nachmittag um 18 000 Dollar ein.

Mit Future-Kontrakten werden Rohstoffe oder Finanzprodukte zu einem vorab festgelegten Preis für einen künftigen Zeitpunkt gehandelt. Käufer und Verkäufer können sich so gegen Preisschwankungen absichern.

Risiken entstehen dann, wenn eine der beiden Parteien das Geschäft nicht erfüllen kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Versprechen nicht eingelöst werden kann, ist umso größer, je stärker der Preis des Produkts schwankt. Platzen Termingeschäfte, sind gefährliche Dominoeffekte möglich.

Es sind auch Spekulationen auf Kursentwicklungen möglich – auch auf einen Wertverfall. Kritiker der Digitalwährung können dank des Terminhandels also auch gegen den Bitcoin spekulieren. In den vergangenen Tagen hatte die Digitalwährung wegen der zunehmenden Nervosität vor dem Future-Start noch stärker geschwankt als zuvor.

Seit Mittwoch vergangener Woche sprangen die Notierungen für den Bitcoin zwischen rund 11 600 Dollar und 16 600 Dollar hin und her.

Zu Jahresbeginn stand der Wert des Bitcoin noch bei 1000 Dollar. Seither befindet er sich auf einer rasanten Rekordjagd, die sich in den vergangenen Monaten zunehmend beschleunigt hat und mit teils hohen Kursschwankungen einhergeht. Notenbanker und Experten warnen vor der Unberechenbarkeit der Digitalwährung. Auch führende Banker sind skeptisch.

Karl-Heinz Stiegemann, Vorsitzender des IFM Institut für den Mittelstand, warnt vor möglichen systemischen Risiken nach dem Future-Start. Wenn die Internetwährung aus einer Nische in die etablierte Finanzwelt vordringe, berge das Gefahren. „Die Preisentwicklung der Bitcoins erinnert an die großen Blasen der Wirtschaftsgeschichte, zum Beispiel an die Tulpenkrise. Solange die Spekulationen mit Eigenkapital finanziert sind, verlieren die Investoren im Falle eines Crashs zwar viel Geld, die Ansteckungsgefahren dürften aber begrenzt sein“. Das ist aber nicht zu erwarten. Stiegemann weiter: „Es ist nur eine Frage der Zeit, dass die Finanzwirtschaft kreditfinanzierte Investmentprodukte zum Erwerb dieser derivativen Papiere entwickeln und am Markt anbieten wird. Man kann nur hoffen, dass die zuständigen Aufsichtsbehörden diesmal schneller darauf reagieren und die Marktteilnehmer auf die Risiken hinweisen.“



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