Basel 3: Stronger Equity Base for Banks, uniform Risk Assessment Systems

In a new form, the Basel agreement for Europe came into force under the name Basel II in the year 2007 – before the great financial and economic crisis. The reason was that the equity capital of major banks had fallen to a low level of concern. In emergency situations, shareholders ‚ equity is used to cushion losses and keep them as a solvent – ultimately as a rescue from bankruptcy.

 

Basel III now foresees a further strengthening of the bank’s equity. One of the points of controversy in the amendment to banking regulation was the extent to which banks can calculate their risks by means of their own, i.e. internal models. As a result, the same risks can be assessed differently at different banks from the outside. With Basel III, these valuation models are to be more comparable.

Contentious issue: Same rules for different credit practices

Observers perceive one of the problems by the fact that uniform risk assessment systems of the banks in different countries can have different consequences.

American banks, for example, allocate less credit than European banks because companies in the US finance themselves primarily through the capital market. So American banks need to deposit fewer credit risks with equity – which could be an advantage in international competition.

The reform of the so-called Basel III rules sounds technical but will have consequences for the lending to medium-sized companies, which in Germany and large parts of the EU the capital market is largely closed to refinance their investments.

„The new, more stringent regulations could make the existing lending in the medium-level difficult,“ warns Karl-Heinz Stiegemann, Chairman of the IFM Institut für den Mittelstand. „Due to the planned standardized models, companies could fall into a credit trap on the one hand, and on the other hand interest rates could rise sharply“, says Stegemann. Similar problems could be observed in the run-up to the introduction of Basel II in 2007.

How binding are the rules?

The new rules are international agreements which must be implemented by the countries until 2022. Stiegemann hopes that the responsible politicians will consider the particular importance of the medium-sized economy and use their individual scope to implement the new rules.

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BASEL 3: Höherer Eigenkapitalbedarf bei Banken, einheitliche Risikobewertung

In neuer Form trat das Basler Abkommen für Europa unter dem Namen Basel II im Jahr 2007 in Kraft – also vor der großen Finanz- und Wirtschaftskrise. Anlass waren Sorgen, dass das Eigenkapital wichtiger Großbanken auf ein bedenklich niedriges Niveau gefallen war. Eigenkapital dient Banken in Notsituationen dazu, Verluste abzufedern und sie so zahlungsfähig zu halten – schlussendlich also als Rettung vor einer Insolvenz.

Basel III sieht nun eine weitere Stärkung des Eigenkapitals der Banken vor. Einer der Streitpunkte bei der Novelle der Bankenregulierung war, inwieweit Banken durch eigene, also interne Modelle ihre Risiken bewerten, also berechnen dürfen. Das führt dazu, dass von außen betrachtet gleiche Risiken bei unterschiedlichen Banken unterschiedlich bewertet werden können. Mit Basel III sollen diese Bewertungsmodelle stärker vergleichbar sein.

Streitpunkt: Gleiche Regeln für verschiedenes Kreditverhalten

Eines der Probleme sehen Beobachter dadurch, dass eine einheitliche Regulierung der Bankenbranche in verschiedenen Ländern unterschiedliche Folgen haben kann.

Amerikanische Banken beispielsweise vergeben weniger Kredite als europäische Banken, weil sich Unternehmen in den USA vor allem über den Kapitalmarkt finanzieren. Also müssen amerikanische Banken weniger Kreditrisiken mit Eigenkapital hinterlegen – was in der internationalen Konkurrenz ein Vorteil sein könnte.

Die Reform der sogenannten Basel-III-Regeln klingt technisch, wird aber Folgen für die Kreditvergabe an mittelständische Unternehmen haben, denen in Deutschland und weiten Teilen der EU der Kapitalmarkt zur Refinanzierung ihrer Investitionen weitgehend verschlossen ist.

„Die neuen weiter verschärften Regulierungen könnte die bisherige Kreditvergabe im Mittelstand erschweren“, warnt Karl-Heinz Stiegemann, Vorsitzender des IFM Institut für den Mittelstand. „Durch die geplanten standardisierten Modelle könnten Unternehmen einerseits in eine Kreditfalle geraten, andererseits könnten die Zinsen kräftig steigen“, so Stiegemann. Ähnliches habe man schon im Vorfeld der Einführung von Basel II in 2007 beobachten können.

Wie verbindlich sind die Regeln?

Es handelt sich um internationale Vereinbarungen, die von den Ländern bis 2022 umgesetzt werden müssen. Dabei hofft Stiegemann, dass die verantwortlichen Politiker die besondere Bedeutung der mittelständischen Wirtschaft bedenken und ihren individuellen Spielraum zur Umsetzung der neuen Regeln nutzen.

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