2018 Economic upturn without end – What could end this boom!

The German economy is growing for the eighth consecutive year and the forecasts for 2018 votes are optimistic. Neither Euro crisis nor Trump election has negative effects. But not everywhere in Europe it looks so good.

Experts do not expect risk for today or tomorrow but warn against medium-term risks. Karl-Heinz Stiegemann, Chairman of the IFM Institut für den Mittelstand, sees above all external dangers. “Our economic upturn will probably end with a shock from outside, such as a US recession of 2020 or 2021, and not because of an overheated economy at home.”

“In the USA, the risk is therefore much greater than that of us, that there are exaggerations in loans, investments, housing or real estate prices, which would have to be cleaned up in a recession,” explains Stiegemann. This could be accompanied by strong inflationary pressures, “which the FED would have to answer by choking off the economy” – for example by significantly higher interest rates.

“In addition, the tax reduction in the USA and the Brexit planned for 2019,” adds Stiegemann. “There may be uncertainties here.” Britain is a very important sales market for German exporters – the third largest in the USA and France, with a volume of last 86 billion EUR per year.

In the ranking of the most competitive locations in the world, Germany slipped over the past three years, from the sixth to the 13th place, as it emerges from a study by the Swiss Business School IMD. In the case of investments in telecommunications, which are important for digitisation, even a place under the first 50 is missed. Work is also more expensive than in the European Union: 2016 the labour costs in this country increased by 2.5%, in the EU by 1.9%. “There is a whole series of environmental impacts that will eventually come into effect,” says Stegemann. “From the point of view of the companies, Germany is losing its competitiveness as a business location – for example about transport infrastructure, digitisation, corporate taxation and the supply of skilled workers”, complains Stiegemann.

The total tax burden for companies has risen from 44% of profits to 49%, according to a Commerzbank study. This means that Germany is significantly above the EU average of 40%.

Stiegemann also sees risks from the European Central Bank. “As a result of the low-interest rate, the risks in the financial system have continued to rise,” he warns. “On the one hand, there is a risk of excessive asset prices, especially in residential real estate and bonds. On the other hand, the risk of interest rates on banks has increased significantly, as banks are granting loans with longer interest-rate retention periods and at the same time refinancing themselves short-term. “

In the case of rapidly rising interest rates, he fears upheavals in the financial system. The financial crisis 2008/09, which led to the strongest recession of the post-war period, showed how strong this German economy can meet.

 

Aufschwung ohne Ende –  Was den Boom beenden könnte!

Die deutsche Wirtschaft wächst im achten Jahr in Folge und auch die Prognosen für 2018 stimmen optimistisch. Weder Euro-Krise noch Trump-Wahl haben negative Auswirkungen. Doch nicht überall in Europa sieht es so gut aus.

Experten erwarten Risken weder für heute noch morgen, aber warnen vor mittelfristigen Risiken. Karl-Heinz Stiegemann, Vorsitzender des IFM Institut für den Mittelstand, sieht vor allem externe Gefahren. „Unser Aufschwung wird dereinst wohl durch einen Schock von außen, beispielsweise einer US-Rezession 2020 oder 2021, beendet – und nicht als Folge von einer überhitzten Konjunktur daheim“.

„In den USA ist das Risiko deshalb wesentlich größer als bei uns, dass es zu Übertreibungen bei Krediten, Investitionen, im Wohnungsbau oder bei Immobilienpreisen kommt, die in einer Rezession danach bereinigt werden müssten“, erklärt Stiegemann. Damit einhergehen könnte ein starker Inflationsdruck, „den die Zentralbank beantworten müsste, indem sie die Konjunktur abwürgt“ – etwa durch deutlich höhere Zinsen.

 „Hinzu kommen die Steuersenkungen in den USA und der für 2019 geplante EU-Austritt der Briten“, ergänzt Stiegemann. „Hier kann es zu Unsicherheiten kommen“. Großbritannien ist ein ganz wichtiger Absatzmarkt für die deutschen Exporteure – nach den USA und Frankreich der drittgrößte mit einem Volumen von zuletzt 86 Milliarden Euro im Jahr.

In der Rangliste der wettbewerbsfähigsten Standorte der Welt rutschte Deutschland in den vergangenen drei Jahren, vom sechsten auf den 13. Platz ab, wie aus einer Studie der Schweizer Business School IMD hervorgeht. Bei Investitionen in die für die Digitalisierung wichtige Telekommunikation wird sogar ein Platz unter den ersten 50 verfehlt. Arbeit verteuert sich zudem stärker als in der Europäischen Union: 2016 zogen die Arbeitskosten hierzulande um 2,5 Prozent an, in der EU um 1,9 Prozent. „Es gibt eine ganze Reihe von Fehlentwicklungen, die irgendwann zum Tragen kommen werden“, so Stiegemann. „Aus Sicht der Unternehmen verliert Deutschland als Wirtschaftsstandort an Wettbewerbsfähigkeit – etwa mit Blick auf die Verkehrsinfrastruktur, der Digitalisierung, Unternehmensbesteuerung und dem Fachkräfteangebot“, klagt Stiegemann.

Die gesamte Steuerlast für Firmen ist von 44 Prozent der Gewinne auf 49 Prozent gestiegen, heißt es in einer Commerzbank-Studie. Damit liegt Deutschland erheblich über dem EU-Durchschnitt von 40 Prozent.

Stiegemann sieht auch Risiken durch die Europäische Zentralbank. „Infolge der Niedrigzinspolitik sind die Risiken im Finanzsystem weiter angestiegen“, warnt das er. „Einerseits besteht die Gefahr überhöhter Vermögenspreise, vor allem im Bereich der Wohnimmobilien und Anleihen. Andererseits haben sich die Zinsänderungsrisiken bei Banken deutlich erhöht, da die Banken Kredite mit längeren Zinsbindungsfristen vergeben und sich gleichzeitig kurzfristiger refinanzieren.“

Im Fall rasch steigender Zinsen fürchtet er Verwerfungen im Finanzsystem. Wie stark dies deutsche Wirtschaft treffen kann, hat die Finanzkrise 2008/09 gezeigt, die zur stärksten Rezession der Nachkriegszeit führte.



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